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Maltherapeutische Familienbegleitung

Dieses besondere Setting der Maltherapie bietet sich vor allem dann an, wenn Kinder/oder auch Erwachsene einer Familie klare Zeichen setzen, dass sie nicht der einzige Teil des Systems sein wollen, wo Veränderung stattfinden soll. Dies zeigt sich meist bei den ersten Einzelsitzungen oder auch schon bei einem Erkundungs-Gespräch. Kinder sind oft direkter und noch nicht so geformt und genormt wie wir Erwachsenen – daher kommt ihnen öfters die Rolle der Helfer, Aufbrecher und Weiterentwickler in unseren Systemen (Familien, Schule, Gesellschaft) zu. Sie spiegeln uns die Seiten, die wir verdecken oder nicht leben. Wenn das als Chance genutzt werden kann, geschehen wertvolle Schritte, ja geschehen wahre Wunder.

Im Familienalltag entstehen oft unbewusst durch sich immer wiederholendes Verhalten Muster und Prägungen, welche sich auf das gegenseitige Verständnis und die Kommunikation untereinander deutlich auswirken. Aus Ängsten entstehen dann oft «Mödeli», die sich einfach so einspielen und verhärten. Der Schwerpunkt in der Begleitung der Familie liegt darin, zuerst diese „Felder“ zu reinigen, sich selbst wieder klarer zu spüren, neu aufeinander zuzugehen und eine wohlwollende Atmosphäre von Akzeptanz, Klarheit und Liebe zu erschaffen.

Die maltherapeutische Familienbegleitung ist ein wertvolles Setting, um blockierte Felder aufzulösen und die Energien wieder in einen gesunden Fluss zu bringen.

Das gemeinsame Malen, Austauschen, gegenseitige Hineinfühlen und ehrliche Rückmelden hilft mit, die eingespielten Muster sichtbar zu machen und direkt selber zu erkennen. Diese Aha-Erlebnisse sind Perlen, welche das gegenseitige Vertrauen für den weiteren Weg stärken.

Nach 3–4 Sitzungen sollten ein grosses Stück Mut und Vertrauen in die nächsten Schritte aufgebaut sein. Die gewünschten Veränderungen werden initiiert, die frischen Energien sind deutlich spürbar und alles im System fliesst klarer, ehrlicher, liebevoller und direkt.